Donnerstag, 27.02.2020
27.01.2020
   

Laden von E-Autos

Der ADAC hält die Preisgestaltung einiger Ladesäulenbetreiber für nicht verbraucherfreundlich.

ADAC fordert transparente Preispolitik

Der ADAC kritisiert die Preisgestaltung einiger Betreiber von Ladesäulen für E-Autos. Kunden könnten oftmals nicht erkennen, welche Preise abgerechnet werden. Die Preispolitik müsse transparenter werden.

Der Autofahrerclub ADAC hat Betreiber von Ladesäulen zu einer transparenten Preispolitik aufgefordert. "Kunden können an der Ladesäule oft nicht erkennen, welche Preise abgerechnet werden", sagte der ADAC-Vizepräsident für Verkehr, Gerhard Hillebrand, der Deutschen Presse-Agentur. Er kritisierte auch die Preisgestaltung einiger Ladesäulenbetreiber. "Von verbraucherfreundlichen Rahmenbedingen bei der Elektromobilität kann aktuell leider mit Blick auf das Laden nicht die Rede sein". Dabei sei dies eine entscheidende Grundvoraussetzung für einen Erfolg der Elektromobilität.

Der Ladesäulenbetreiber Ionity hatte vor kurzem angekündigt, Ende Januar ein neues Preismodell einzuführen. Demnach kostet das Laden für Kunden ohne Vertrag künftig 0,79 Euro pro Kilowattstunde. Bisher gilt pro Ladevorgang ein Pauschalpreis von acht Euro. Berichten von Fachmedien zufolge könnte das neue Preismodell zu deutlichen Verteuerungen führen. Ionity ist ein Gemeinschaftsunternehmen von VW, Daimler, Ford und BMW.

Hillebrand kritisierte vor diesem Hintergrund, dass Ladesäulenbetreiber versuchten, vertragslose Kunden mit einem enormen Preisaufschlag in Verträge zu zwingen. "Teilweise sind die Preise für das Ad-hoc-Laden doppelt so hoch wie jene für Vertragskunden." Solche Preisunterschiede seien nicht akzeptabel, und dafür gebe es auch keine technischen Gründe. "So wird das Ziel der Ladesäulenverordnung unterlaufen, die Elektromobilität zu erleichtern und zu verbreiten."

In den kommenden Jahren sollen E-Autos den Durchbruch auf dem Massenmarkt schaffen. Die Elektromobilität spielt eine zentrale Rolle im Klimaschutzprogramm der Bundesregierung, mit dem die Klimaziele 2030 vor allem im Verkehr erreicht werden sollen. (dpa)

 

Kommentar verfassen

Schon gelesen? Die Top-Nachrichten

MCS Hausmesse
20.02.2020

Termine

MCS-Hausmessen 2020

Ab Ende Februar ist es wieder soweit und die MCS-Großhandlungen öffnen die Tore für die alljährlichen Hausmessen. + mehr

Lekkerland-Zentrale in Frechen
19.02.2020

Termine

Lekkerland-Hausmessen 2020

Bald ist es wieder soweit: Die Lekkerland-Hausmessen öffnen ihre Türen. Shopbetreiber können sich dort umfassend über spannende Produktneuheiten, aktuelle Trends und attraktive Shoplösungen informieren. + mehr

LNG-Tankstellen von Liqvis
19.02.2020

LNG

Liqvis und Echo kooperieren

Die Uniper-Tochtergesellschaft Liqvis und Echo Tankstellen wollen gemeinsam das LNG-Tankstellennetz für Lkw ausbauen. Erster gemeinsamer Standort soll der Esso-Autohof in Ulm Seligweiler sein. + mehr

zur Startseite

Systeme 2019

Sprit+ Spezial Systeme 2019

Bezahl- und Automationsprozesse

Das Sonderheft bietet mit den beiden Schwerpunktthemen Tankautomaten und Bezahlmöglichkeiten echten Nutzwert. + mehr

Innovation Tankstelle 2019

Sprit+ Innovation 2019

Neuheiten rund um die Station

Alle Branchendienstleister, Hersteller und Verbände auf einen Blick im Sonderheft von Sprit+. + mehr

Aktuelle Ausgabe

Sprit+ 1/2020

Sprit+
versorgt Sie einmal im Monat mit Informationen rund um die Tankstellenbranche. + mehr

Tankstellennetze 2019

Sprit+ Spezial Tankstellennetze

Mineralölgesellschaften in Deutschland

Was haben die wichtigsten Akteure im Markt 2019 vor? + mehr

Gabler Wirtschaftslexikon

Gabler Wirtschaftslexikon

Wissen für Experten

25.000 Stichworte. Qualitätsgeprüft. Frei verfügbar. + Zum Wirtschaftslexikon