Dienstag, 30.11.2021
22.11.2021
   

Finanzielle Belastung

Tankstelle; Tanken; Zapfsäule; Benzin; Diesel; Spritpreis; Benzinpreis

Drei Viertel der Autofahrer finden einen Benzinpreis von maximal 1,40 Euro angemessen.

Autofahrer fordern Benzinpreis von maximal 1,40 Euro pro Liter

Der neuste Allianz Direct Auto-Report zeigt: 65 Prozent der Deutschen sehen aufgrund von hohen Spritpreisen ihren finanziellen Wohlstand gefährdet. Für drei Viertel der Autofahrer wäre ein Benzinpreis von maximal 1,40 Euro angemessen. 87 Prozent der Deutschen bewerten die aktuellen Spritpreise als zu hoch.

Für mehr als die Hälfte der Autofahrer sind die Ausgaben für Kraftstoff der größte Kostenfaktor in ihrem Mobilitätsalltag. Die Befragten geben im Durchschnitt 233 Euro pro Monat für das Autofahren aus. Davon lassen sie circa 129 Euro an der Tankstelle. Kein Wunder, dass 82 Prozent der deutschen Autofahrer eine stärkere finanzielle Entlastung bei diesem zunehmenden Kostentreiber fordern.

Aufgrund anhaltender Höchstpreise sehen circa zwei Drittel der Deutschen ihren finanziellen Spielraum eingeschränkt. Langfristig befürchten die Befragten sogar die Gefährdung ihres finanziellen Wohlstands. Einen Benzinpreis von maximal 1,40 Euro pro Liter empfänden 76 Prozent der Autofahrer als angemessen, um dieser Entwicklung entgegenzuwirken. Lediglich 4 Prozent bewerten Preise oberhalb von 1,81 Euro als angebracht.

Aufgrund der hohen Spritpreise suchen die meisten Autofahrer gezielt nach der günstigsten Tankstelle im Umfeld. Gleichzeitig gehört der Wechsel der Kfz-Versicherung zu den beliebtesten Einsparmöglichkeiten, wenn es um das Auto geht. Auf dem dritten Platz der beliebtesten Einsparmöglichkeiten beim Autofahren steht der (teilweise) Verzicht auf das Auto.

Doch trotz der hohen Spritpreise steigen Autofahrer nicht auf Bus und Bahn um. Für 71 Prozent der Befragten ist der öffentliche Nah- und Fernverkehr keine Alternative. Denn auch hier gibt es Verbesserungswünsche hinsichtlich der Preise: 84 Prozent der Deutschen fordern Vergünstigungen im Bus- und Bahnverkehr. Zudem müsste laut den Befragten in Infrastruktur und Ausbau des ÖPNV investiert werden. (sh)

 

Kommentar verfassen

Schon gelesen? Die Top-Nachrichten

29.11.2021

Machbares Ziel oder unrealistische Wunschvorstellung

Ist das Ziel von 15 Millionen Elektrofahrzeugen bis 2030 realisierbar?

Der am letzten Donnerstag vorgestellte Koalitionsvertrag sieht vor, bis 2030 15 Millionen Elektrofahrzeuge auf deutschen Straßen zu haben. Allerdings sollen die bisher mitgezählten Plug-In Hybride in dieser Rechnung nicht enthalten sein, was die Aufgabe zusätzlich erschwert. Mit Hilfe von Marktzahlen und interaktiven Dashboards geht Dataforce der Machbarkeit dieses ambitionierten Ziels auf den Grund. + mehr

Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen e.V.
29.11.2021

Neuerungen 2022

Was sich im neuen Jahr ändert

Manches wird teurer im neuen Jahr, etwa der Sprit, das Bahnfahren oder das Briefporto. Aber in vielen Punkten profitieren Verbraucher auch von neuen Gesetzen und Regelungen, die zu Anfang oder im Laufe des kommenden Jahres in Kraft treten. + mehr

IAV
29.11.2021

Mehr Energieeffizienz in E-Autos

Forschungsverbund um IAV optimiert Siliziumkarbid-Technologie

Größere Reichweiten und kürzere Ladezeiten von Elektroautos sind das Ziel eines Bundesförderprojekts unter Beteiligung von Forschungspartnern um den Engineering Spezialisten IAV (Ingenieurgesellschaft Auto und Verkehr). + mehr

zur Startseite

Systeme 2021

Systeme 2021

Bezahl- und Automationsprozesse

Das Sonderheft bietet mit den beiden Schwerpunktthemen Tankautomaten und Bezahlmöglichkeiten echten Nutzwert. + mehr

Innovation Tankstelle 2021

Cover_Innovation_2021

Neuheiten rund um die Station

Alle Branchendienstleister, Hersteller und Verbände auf einen Blick im Sonderheft von Sprit+. + mehr

Aktuelle Ausgabe

Sprit+ 10/2021

Sprit+
versorgt Sie einmal im Monat mit Informationen rund um die Tankstellenbranche. + mehr

Gabler Wirtschaftslexikon

Gabler Wirtschaftslexikon

Wissen für Experten

25.000 Stichworte. Qualitätsgeprüft. Frei verfügbar. + Zum Wirtschaftslexikon