Donnerstag, 25.04.2019
17.07.2018
   

Best Practice

SB-Waschanlage Washtec Graben Stöckel

Stöckels Schwiegersohn demonstriert die ­Funktionsweise: Erster Schritt ist Powerschaum, letzter Schritt der Gebläsetrockner.

SB-Waschanlage von Washtec in Graben

Die SB-Waschanlage von Andreas und Daniela Stöckel im schwäbischen Graben unterscheidet sich von ­anderen dadurch, dass sie indoor ist. Komfort und Ergebnis sprechen sich herum.

Zwischen Augsburg und Landsberg in Schwaben, am Ende einer Sackgasse im Industriegebiet der Gemeinde Graben, befindet sich die SB-Waschanlage und Kfz-Aufbereitung von Andreas und Daniela Stöckel. Das Navigationsgerät kennt die Hausnummer nicht, so neu ist die Anlage. Die Kfz-Aufbereitung hat das Ehepaar seit zwei Jahren, im Oktober 2017 kam die Zwei-Platz-Schrankanlage von Washtec dazu.

Die Kombination macht aus Sicht der Betreiber Sinn: „Anfangs haben wir vor ­allem unsere eigenen Autos aus der ­Aufbereitung gewaschen. Seit einigen ­Monaten haben wir sie auch öffentlich zugänglich gemacht“, erklärt Andreas Stöckel. Die Entscheidung fiel auf eine ­SB-Anlage, da bei dieser der Wäscher selbst entscheiden kann, welchen Teil des Autos er besonders gründlich reinigen will. Das Besondere am Standort in Graben: Es ist eine Indoor-SB-Anlage.

Schutz vor Wind und Wetter

Die Vorteile aus Sicht von Andreas Stö­­­ckel und gleichzeitig Grund für die ­Entscheidung für gerade diese Indoor-Jetwash-Anlage: „Die Anlage muss frostsicher sein, dafür haben wir eine ­Fuß­bodenheizung. Damit nicht unnötig Energie verschwendet wird, können wir das Tor schließen.“ Ganz zu ­schweigen ­davon, dass es besonders im Winter ­natürlich viel angenehmer ist, Wind und Wetter nicht ­völlig ausgeliefert zu sein.

Andreas Stöckel, der privat ­bisher ­eigentlich kein Freund von SB-Wäsche war, ist überzeugt vom Ergebnis der Anlage. Das Farbkonzept von Washtec zeigt dem Kunden an, welche ­Bürste oder Lanze er wann anwendet. In der ­Anlage der ­Stöckels sind das die Schritte ­Powerschaum, ­Hochdruck, Wasch­bürste mit Selftecs der Washtec-Chemie­marke Auwa, ­Hochdruck mit Osmosewasser und Gebläse­trockner. Dank des Decken­kreisels ­können die ­Kunden alle Lanzen ohne Platzprobleme oder Schlauch­chaos nutzen und die Bewegungsfreiheit in der 80 ­Quadratmeter großen Waschanlage ausnutzen. Für die Innenreinigung s­tehen Sauger neben der Waschanlage zur ­Verfügung. Danach glänzt das Auto, v­ielleicht sogar noch mehr als nach einem Besuch in der Wasch­straße, vermutet Stöckel.

Fahrrad in der Waschanlage

Und wie sieht der typische SB-Kunde aus? Das könne man so gar nicht sagen, ­erklärt Daniela Stöckel. Vom 18- bis hin zum 80-Jährigen, von Motorrädern und Sprintern bis hin zu Wohnmobilen sei alles dabei. „Sogar ein Fahrrad haben wir schon mal hier gehabt.“ Ihren so unterschied­lichen Kunden soll die Autowäsche so leicht wie möglich gemacht werden. ­Deshalb ist die Bezahlung mit Münzen, Wertmarken und Waschkarten möglich. Für die letzten beiden Bezahlmethoden gibt es eine Quittung, ein Geldwechsel­automat steht ebenfalls parat.

Mit der Auslastung sind die Stöckels derzeit zufrieden. Ungefähr ein Drittel der Wäschen stammt aus der Nutzung durch die eigenen Autos aus der Auf­bereitung. Etwas Werbung in lokalen Medi­­en und Mund-zu-Mund-Propaganda der SB-­Wäscher sorgt für einen stetigen Anstieg an Wäschen von externen Kunden. ­Hätte Andreas Stöckel einen Wunsch für die Zukunft frei: „Dass aus der Sackgasse eine Durchgangsstraße wird.“ Das wird irgendwann auch so kommen, da ist er sich s­icher.

(Autorin: Julia Richthammer; der Artikel erschien in Sprit+ 7/2018)

 

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