Donnerstag, 09.07.2020
24.06.2020
   

Bericht

Das E-Auto-Laden ist intransparent und gelegentlich teuer.

Netzagentur will freie Wahl des Ladestromanbieters

Das Bezahlen an öffentlichen Ladesäulen ist für E-Autofahrer oft umständlich und nicht selten teuer. Die Aufsichtsbehörden wollen das nun ändern.

Die Bundesnetzagentur will das Preis-Chaos an den deutschen Elektroauto-Ladesäulen bereinigen. Wie "Der Spiegel" berichtet, sollen Kunden nach Plänen der Behörde ihren Stromanbieter künftig an jeder öffentlichen Säule frei wählen können – so wie es etwa bei Haushaltsstrom bereits seit längerem möglich ist. Die Regelung soll ab April 2021 gelten und für einen "Wettbewerb direkt an der Ladesäule" sorgen. Zunächst dürfen sich aber noch die Stromanbieter zu den Plänen äußern.

Bislang haben E-Autofahrer an einer Ladesäule nur eine eingeschränkte Anbieterwahl. Entweder beziehen sie den Strom direkt vom Betreiber oder über den Umweg eines Roaming-Partners. Der Endpreis für den Nutzer hängt dabei stark davon ab, ob ein Vertrag mit einem der Anbieter besteht und welche Zahlungsweise genutzt wird. Wie viel die Stromladung am Ende gekostet hat, ist darüber hinaus oft erst Wochen später zu erkennen, wenn die Abrechnung im E-Mail-Postfach ankommt. Experten halten diese Intransparenz und den fehlenden Zahlungskomfort für eines der wichtigsten Hindernisse für die Akzeptanz der Elektromobilität. (SP-X)

 

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