Dienstag, 30.11.2021
16.03.2015
   

Anlässlich der Umsetzung von EU-Recht

Total unterstützt im Rahmen eines Joint-Ventures Unternehmen bei der Umsetzung eines Energiemanagements.

Total erstellt Energieaudits

Ab Ende 2015 verpflichtet der Gesetzgeber auch nicht-industrielle Großbetriebe zum Audit des Energieverbrauches. Über seine Beteiligung am Joint-Venture Tenag will Total Unternehmen helfen, Energieverbrauch und -kosten zu senken.

Der Bundesrat hat dem Bundestag-Vorschlag zur Novelle des Gesetzes über Energiedienstleistungen und andere Energieeffizienzmaßnahmen (EDL-G) Anfang März zugestimmt. Damit setzt Deutschland die EU-Energieeffizienzrichtlinie 2012/27/EU um. Ziel der EDL-G ist es, durch gesteigerte Energieeffizienz CO2-Emissionen zu reduzieren. Über seine Beteiligung am Joint-Venture Tenag bietet Total Lösungsansätze, die Unternehmen helfen sollen, ihren Energieverbrauch und damit auch ihre Energiekosten zu senken.

Das Gesetz tritt mit Signatur des Bundespräsidenten und Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt voraussichtlich im April 2015 in Kraft. Bis dahin wird das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) ein Merkblatt mit Detailregelungen herausgeben. Darin soll insbesondere das „Multi-Site-Verfahren“ geregelt werden, also was für Unternehmen mit vielen Standorten zu beachten ist.

„Nicht-KMU“ (kleine und mittlere Unternehmen) nach den Kriterien der EU1 müssen bis zum 5. Dezember 2015 Folgendes nachweisen:

  • Energieaudit nach DIN EN 16247-1 durchgeführt oder
  • Energiemanagementsystem nach ISO 50001 eingeführt beziehungsweise in der Einführung befindlich (mit Zertifikat bis spätestens zum 31. Dezember 2016 abgeschlossen) oder
  • Umweltmanagementsystem nach EMAS III eingeführt beziehungsweise in der Einführung befindlich (Einführung mit Registrierung bis spätestens zum 31. Dezember 2016 abgeschlossen)

„Auf Unternehmen mit vielen Standorten wie Filialisten, Logistiker, Versorger, Kreditinstitute, Versicherungen oder auch Verkehrsbetriebe kommen mit der Verpflichtung komplexe Anforderungen im Bereich Energieaudit zu“, erklärt Matthias Lisson, Geschäftsführer der Tenag. Daher rate er betroffenen Unternehmen, sich frühzeitig damit auseinander zu setzen.“

„In manchen Fällen können für ein Energieaudit sogar öffentliche Förderprogramme genutzt werden – doch auch hier empfiehlt sich eine frühzeitige Vorbereitung, die ganzheitliche Betrachtung durch Experten und eine kompetente Betrachtung der Antragsbedingungen“, ergänzt Lisson. Aus seiner Praxis wisse er, dass Energieaudits und -managementsysteme in der Umsetzung oftmals weniger kosten als gefürchtet und dabei große Chancen zur Steigerung der Energieeffizienz bieten. (ab)

 

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